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Textilien & Bekleidung

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Die Textilindustrie ist einer der ältesten und, nach Zahl der Beschäftigten und Umsatz, einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des produzierenden Gewerbes. Sie fertigt aus pflanzlichen, tierischen, mineralischen oder vom Menschen hergestellten Fasern textile Produkte wie Gespinste, Gewebe, Filze, Vliesstoffe, Nähgewirke und Maschenwaren, die unter anderem von der Bekleidungsindustrie weiterverarbeitet werden. Weitere Anwendungsbereiche sind Zelte, Planen, Segel, Geotextilien, Haustextilien (Gardinen, Vorhänge, Polsterstoffe, Teppiche, Handtücher etc.), medizinische Textilien (Verbandstoffe etc.) Die Textilindustrie untergliedert sich nach Produktionsstufen in Spinnerei, Weberei, Wirkerei (Wirkstoffe, Strumpfwirkerei), Strickerei (Strickstoffe) und Textilveredelung (Vorbehandlung und Ausrüstung). Gestrickte und gewirkte Fertigerzeugnisse (Maschenwaren) sind Produkte der Bekleidungsindustrie. Da die Grenzen zwischen der Textilindustrie einerseits und der Bekleidungsindustrie andererseits fließend sind, werden beide Zweige häufig auch als Textil- und Bekleidungsindustrie gemeinsam betrachtet. Des Weiteren kann nach der Art der verarbeiteten Rohstoffe unterschieden werden zwischen Leinenindustrie, Baumwoll-, Woll-, Seiden-, Chemiefaser- und Bastfaserindustrie. Die Textil- und Bekleidungsindustrie ist ein traditionsreicher Zweig des produzierenden Gewerbes in Deutschland. In rund 1.300 nahezu ausschließlich mittelständischen Betrieben der deutschen Textil- und Bekleidungsindustrie erzeugen rund 130.000 Beschäftigte einen Umsatz von rund 28 Mrd. Euro. Die Exportquote liegt bei etwa 40 % in der Textilindustrie und 44 % in der Bekleidungsindustrie (2008). Die Textil- und Bekleidungsindustrie ist damit nach dem Ernährungsgewerbe die zweitgrößte Konsumgüterbranche in Deutschland. Die früher übliche Unterscheidung zwischen der Textilindustrie einerseits und der Bekleidungsindustrie andererseits ist heute nicht mehr zeitgemäß, da die Grenzen zwischen den beiden Bereichen fließend sind. Zudem gibt es heute in Mitteleuropa so gut wie keine Betriebe mehr, in der sämtliche Produktionsstufen vom Rohstoff bis zum Endprodukt betrieben werden. Vielmehr arbeiten die Betriebe der Textil- und Bekleidungsindustrie stark arbeitsteilig und internationalisiert. So wird heute so gut wie keine Bekleidung mehr in Deutschland produziert, obwohl einige der größten Bekleidungsproduzenten in Deutschland ansässig sind. Deutschland ist nach China, Hongkong und Italien viertgrößter Exporteur von Erzeugnissen der Textil- und Bekleidungsindustrie. Von der Textil- und Bekleidungsindustrie hängen direkt und indirekt Arbeitsplätze in anderen Industriezweigen ab. Sie ist Zulieferer für die Pharma-, Fahrzeug- und Bauindustrie sowie für den Medizin- und Schutzkleidungsbereich und nimmt ihrerseits Leistungen anderer Industriezweige in Anspruch wie z. B. der Maschinenbauindustrie oder der Chemischen Industrie.


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